13 Dezember 2006

Tanjas 40. Geburtstag




Nikolausfeier


Weihnachtsbäckerei

Mein "Arbeitsbegleiter"!

Nordfrieslandimpressionen


12 Dezember 2006

News

12. Dezember 2006

Und wieder sind zwei Monate seit dem letzten Eintrag vergangen. Es ist wirklich nicht so einfach, regelmäßig Text ins Netz zu stellen – nicht, weil wir nichts erleben, sondern eher im Gegenteil.
Beruflich lag eine Menge an und auch privat war einiges los. Gerade letzte Woche gab es drei Feste, unter anderem unser traditionelles Nikolausfest am 6. Dezember und Tanjas 40. Geburtstag, den sie am Samstag groß feierte. Zum Glück konnte ich mir in der Woche frei nehmen und bin dadurch nicht so in Stress gekommen. Und nun steht Weihnachten kurz vor der Tür. Wenn ich bestimmen könnte, würde ich es gern noch um drei Wochen verschieben. Ich glaube, so spät wie in diesem Jahr war ich noch nie mit den Vorbereitungen. Aber irgendwie ist kaum jemandem nach Weihnachten zumute. Die letzten Wochen waren vom Wetter her besser als so mancher Hamburger Sommer und wenn in den Geschäften die Weihnachtsspezialitäten ausgestellt werden während wir noch in T-shirts und kurzen Hosen laufen, kann sich das weihnachtliche Gefühl ja auch nicht einstellen. Am Nikolaus haben wir kurz überlegt, ob wir statt Glühwein und heißem Kakao nicht besser Caipirinha und Fruchtcocktails servieren… Weihnachtskekse habe ich allerdings gebacken. Dafür sorgt schon immer Susanne, indem sie den Termin rechtzeitig mit mir macht und darauf achtet, dass nichts dazwischen kommt.

Tanja ist seit Oktober regelmäßig Gast bei uns seitdem ihr Studium der Sozialpädagogik angefangen hat. Mir gefällt das gut, denn so haben wir Schwestern immer mal Zeit, uns ausgiebig zu unterhalten und auch das Fachsimpeln kommt nicht zu kurz. Für mich fällt auch der eine oder andere neue Impuls für die Arbeit ab. Ehrlich gesagt kann ich mir zurzeit gut vorstellen, selbst ein wenig weiter zu studieren. Mal sehen, was sich alles noch ergibt. Lernen macht mir wirklich viel Spaß und diskutieren ebenfalls.

Leider fehlt mir in den letzten Monaten der Drive kreativ tätig zu sein bzw. wenn, dann nutze ich die Kreativität für berufliche oder andere Veranstaltungen. Die Fotoordner, die ich noch aufarbeiten muss, werden nicht weniger und einer voller als der andere. Vielleicht kommt es in den nächsten Tagen noch, denn eigentlich habe ich die üblichen Fotogeschenke für Weihnachten geplant und möchte mir ungern etwas anderes überlegen. Also werde ich mich noch fleißig an den Computer setzen, damit alles rechtzeitig fertig wird. Heute steht auf jeden Fall noch die Weihnachtspost an. Leider will Birk sich nicht mehr für die Karte fotografieren lassen, schon gar nicht mehr mit Weihnachtsmütze. Das finde ich sehr schade, doch er meint, dafür sei er nun wirklich langsam zu alt und schlug vor, ich könne ja die Katzen nehmen. Die halten nur leider nicht lange genug still… Mal sehen, ob ich noch ein nettes Motiv in meinem Fundus finde, das sich für weihnachtliche Grüße an alle eignet. Also los und an die Arbeit!

08 Oktober 2006

Lange ist es her....

Inzwischen sind mehr als zwei Monate vergangen, seit wir aus dem Urlaub zurück sind. Zu behaupten, die Zeit rase, ist jedoch Quatsch. Der Grund für die lange Abwesenheit vom Blog ist vielmehr Arbeit, Arbeit, Arbeit. Bei uns in der Firma gibt es eine Menge Umstrukturierungen, die mit vielen Extras verbunden sind und das tägliche Geschäft will ja auch erledigt werden. Also war Mehrarbeit angesagt und zuhause letztlich auch, denn Michael ist mehr in der Firma als hier bei uns. Der sommerliche September hat natürlich auch dazu beigetragen. Bei dem herrlichen Wetter war ich gerne auch mal draußen in der Sonne.
Besonders schön war es Ende September an der Ostsee. Wir haben einen ganzen Tag am Strand von Travemünde verbracht und die letzten Sommersonnenstrahlen im Strandkorb genossen. Birk und Basti waren im Wasser (brrrrr) und haben herrlich im Sand gebuddelt. Dafür sind Jungs wohl nie zu groß!
Letztes Wochenende waren Michael und ich in Berlin. Britta hatte zum Geburtstagfeiern eingeladen und vorher sind wir mit Tabita shoppen gewesen. Auch in Berlin hatten wir noch bestes Wetter und konnten bis spät in der Nacht draußen sitzten. Sonntag haben wir uns einen Ausflug in die alte Nationalgalerie gegönnt. Ich war schon lange nicht mehr in einer Ausstellung und habe die Bilder genossen, besonders die von Caspar David Friedrich und die von den Impressionisten. Ich liebe, wie sie das Licht mit Farben umgesetzt haben. Schade, dass ich nicht auch so schön malen kann - naja, man kann halt nicht alles können :)
Die letzte Woche habe ich mir ein paar Tage in Nordfriesland gegönnt. Mich einfach von mam verwöhnen lassen, alte Freunde besuchen und ein wenig mehr Zeit für Eltern, Schwester, Schwiegereltern. Ich habe auch gemerkt, dass die letzten Wochen ein wenig viel waren: Ich hätte jeden Abend schon um 20:00 Uhr schlafen können.
Drum komme ich jetzt auch zum Schluss. Ich habe heute den ganzen Nachmittag damit verbracht, diesen Blog neu zu gestalten und mich in die html-Codes ein zu fuchsen. Nun brauche ich erstmal ein Entspannungsbad *freu*!

02 August 2006

Ende der Reise

Abschließend noch ein paar Zeilen zum Ende unserer Reise. Sehr beeindruckt hat uns der Besuch der Amish Acres, einem Museum. Wir werden sicher noch einiges zu den Amish People nachlesen. Auch Chicago war den Besuch wert - aber natürlich langte die Zeit nicht, in die Tiefe zu gehen. Wir waren mehr in der Höhe *grins*. Immerhin haben wir doch einen Straßenmusiker in der Stadt des Blues gesehen, wenn schon keines der Insider-Lokale. Imposant waren in Chicago übrigens nicht nur die hohen Häuser, sondern auch die Parkgebühren: Lockere $50 für einen Tag parken....
Der Besuch der Harley-Davidson-Fabrik hat in uns schließlich den Wunsch geweckt, es mit dem Motorradfahren zu probieren, wenn wir wieder zuhause sind. Mal sehen, ob wir das umsetzten werden.

Die Rückreise war - wie schon die Hinreise - alles andere als planmäßig. Auf die Details will ich lieber nicht eingehen. Alles in allem jedoch war das Erlebnis den Reisestress wert. Nächstes Mal werden wir sicher das Eine oder Andere anders und besser machen, aber dies war nicht die letzte Reise dieser Art, sollten wir jemals wieder Geld genug für solch einen Trip haben. Bis dahin zehren wir von den Erinnerungen, die über 4000 Fotos und ein Reisejournal in uns wach halten werden.

Harley Davidson


Chicago


Amish Acres - Indiana


Detroit: Gateway to freedom



20 Juli 2006

Point Pelee - Eriesee


Niagara Falls



Toronto II


18 Juli 2006

Toronto




Huronian Museum


Canadische Sümpfe


Pancake Beach


Agawa Pictured Rocks


17 Juli 2006

Canada

Seit ein paar Tagen sind wir also in Canada! Die Natur hier ist unbeschreiblich: Unendliche Wälder, tausende Seen und viele Sümpfe. Dazwischen immer wieder Granit, mal höher, mal kleiner und in vielen Farben. Um die Natur wirklich ausgibig genießen zu können, sind wir leider nicht ausgerüstet. Lange Wanderungen in Sandalen oder Kajakfahren ohne Übung sind hier nicht so angesagt. So haben wir uns damit begnügt, im heißen Sand am Lake Superior zu liegen, im fantastisch sauberen Wasser zu Schwimmen und Spaziergänge in einigermaßen zugänglichen Gebieten zu machen. Am spannendsten war wohl die Besichtigung von uralten Indianerzeichnungen auf Felsen am Lake Superior. Schon zu Beginn des Trails - so heißen hier die Wanderwege - hieß es auf einem Schild, dass es gefährlich sei und Menschen auf den Felsen zu Tode kamen, als plötzliche hohe Wellen auftraten. Wir konnten uns nicht wirklich etwas darunter vorstellen, doch wir merkten schnell, dass der Weg zu den Zeichnungen ziemlich herausfordernd war. Fotos, die ich nachher noch poste, geben sicher eine Vorstellung von diesem Abenteuer.
Seit gestern sind wir in Toronto. Es ist eine herrliche Stadt. Wir haben (wie bisher schon den ganzen Urlaub) ein riesiges Glück mit dem Wetter: Heute sind es sage und schreibe 37°C. Am Wasser kann man es gut aushalten. Wir genießen die Zivilisation rauf und runter und auch das prima Essen. Wenn man schon ein Fazit aus dieser Reise ziehen möchte, so ist es dieses: Die Gefahr, dass wir in die Wildnis Canadas auswandern könnten ist definitiv vorbei. So schön die Natur ist und so romantisch auch die Vorstellung, was ein Winter hier bedeutet, das ist kein Leben mehr für uns. Also Sünje, auf unsere Wohnung wirst Du noch ein wenig warten müssen *grins'*.
Gestern waren wir in einem Huronen-Museum. Unter Anderem war dort ein nachgebautes Huronendorf (Huronen waren die einzigen sesshaften Indianer) zu sehen. Das waren neben den Zeichnungen übrigens die einzigen historischen Spuren von Indianern, die wir auf unserem Weg gefunden haben. Es scheint, als ob die Kultur der Indianer zum größten Teil von der Kultur der "Entdecker" verschluckt worden ist. Sehr schade!
Rauchen tun wir übrigens nach wie vor nicht - auch wenn es gelegentlich ganz schön wäre...

15 Juli 2006

Die Geschichte vom Elch gibt es zuhause...

White Lake


Straßenimpressionen


Twin Cities am Mississippi




On the road



Bayfield