11 Februar 2006

Was schreibe ich nun?




Nun habe ich also einen Blog und schreibe nichts hinein. Irgendwie weiß ich auch nicht, was ich so alles öffentlich schreiben kann und will. Ein Tagebuch ist eine persönliche Sache und vieles möchte ich nicht im Netz stehen haben. Ich frage mich auch, was ich von anderen Personen schreiben kann und darf: Ist es in Ordnung, wenn ich mich darüber auslasse, dass ich mich über eine Person geärgert habe? Kann ich erzählen, wenn eins meiner Kinder Liebeskummer hat und wie mich das beeinflusst? Natürlich leide ich dann mit und mache mir meine Gedanken, doch glaube nicht, dass die Tatsache irgendjemanden angeht - außer mein Kind natürlich. Mal sehen, wie sich das Ganze noch so entwickelt.

Natürlich sollen in diesem Blog Verwandte und Freunde die Gelegenheit haben, einen kleinen Einblick in mein und das Leben meiner Familie zu bekommen. Zum Beispiel hat mein ältestes Patenkind im Mai Konfirmation. Ich soll seine Einladungskarten gestalten, denn das ist etwas, das ich gut kann. Damit werde ich mich morgen beschäftigen, denn Michael ist mal wieder in Berlin (Demo und geschäftliche Termine). Birk und ich sind alleine zuhause und langweilen uns. Naja, ich langweile mich nicht wirklich. Mein Hobby gibt mir genügend Beschäftigung und ein gutes Buch lese ich auch gerade. Aber Birk langweilt sich sehr: Niemand zum Spielen und die Mutter ist auch nicht gerade der Kracher, was seine Interessen angeht. Morgen werde ich mit ihm auf die Eisbahn gehen. Das mögen wir beide.
Apropos Eisbahn: Wir konnten vor 2 Wochen tatsächlich auf der Außenmühle laufen. Es war richtig schön, wenn auch ein kurzes Vergnügen. Noch in der Nacht fing es heftig an zu tauen und aus war der Traum. Aber ich habe alles auf Bildern festgehalten! Mein zweites Patenkind war auch dabei. Es hatte sich ergeben, dass sie das erste Mal ganz alleine bei mir war. Tabita ist 9 und sie hatte etwas Heimweh, aber wir haben das gut hingekriegt.

Mir liegt viel am Kontakt mit meinen Patenkindern. Aber je älter sie werden, desto schwieriger finde ich es, mit ihnen in engem Kontakt zu bleiben. Solange sie klein sind, ist es ganz einfach, je größer sie aber werden, um so schneller sie sich entwickeln, desto weniger bekomme ich von ihnen mit, da wir nicht dicht beieinander wohnen. Das finde ich schade. Aber der Samstag mit Tabita ganz alleine war sehr schön und ich habe viele neue und spannende Seiten an ihr entdeckt.

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