26 März 2006

Fußballvergnügen




















































































Einmal im Jahr gehe ich mit Heike und den Jungs (wer auch immer dabei ist) zum Spiel Borussia Dortmund gegen den HSV in Hamburg. Ich bin nicht wirklich ein Fußballfan, aber ein Nachmittag im Stadion ist schon etwas Besonderes. Bereits die Anfahrt ist abenteuerlich und diesmal haben wir es gerade rechtzeitig geschafft. Mir macht die Begeisterung der Massen und unserer Jungs im Besonderen viel Spaß. Es war ein richtig spannendes Spiel und „wir“ haben – wie auch schon in den letzten Jahren – gewonnen! Wie immer war es kalt, doch gestern haben wir uns wirklich den Hintern abgefroren.
Nach dem Spiel habe ich mit Birk und Oke noch die Abreise der Spieler abgewartet. Es hat sich gelohnt, denn Oke hat wie ein Honigkuchenpferd gestrahlt, weil er einige Spieler von ganz nah sehen konnte. Von Vorteil war, dass wir dadurch nicht mit den großen Massen zur S-Bahn gehen mussten. Trotzdem standen wir vor der Station an und sind erst auf den Bahnsteig gelangt, nachdem ein Zug weggefahren war. Auf dem Rückweg ergeben sich immer Gespräche mit den verschiedensten Leuten: Fans von beiden Seiten aber auch mit Menschen, die nur zufällig in der Bahn sitzen und gar nicht beim Spiel waren. Eine alte Dame fragte mich: „Ich will ja nicht neugierig sein, aber was kostet denn eine Karte?“ Sie war entsetzt, als sie den Preis hörte. 46 € sind schon eine stolze Summe für einen Platz in der letzten Reihe. Tja, die hohen Gehälter und Einkaufspreise der Spieler wollen eben bezahlt sein. Öfter kann und will ich mir das nicht leisten, aber einmal im Jahr ist mir das Vergnügen das schon wert. Apropos Vergnügen. Ein reines Vergnügen war die Rückfahrt aber nicht, denn nachdem der Einsatztrupp der Polizei aus unserem Wagon gestiegen war, hat sich die Stimmung unter den gegnerischen Fans innerhalb kürzester Zeit aufgeheizt und es wäre beinahe zu einer Schlägerei gekommen, hätten nicht beherzte Menschen eingegriffen. Es ist schade, dass es immer wieder jemanden gibt, für den ein Spiel kein Spiel ist, vor allem wenn zuviel Alkohol getrunken wurde. Die Situation war richtig unangenehm und ich froh, dass wir nicht direkt daneben saßen. Trotzdem: Es war ein gelungener Nachmittag. Morgen kann ich auch ganz zufrieden zur Arbeit gehen. Viele unserer Mitarbeiter sind HSV-Fans und ziehen mich immer gehörig auf, weil ich für Dortmund bin, die ja sehr wechselhaften Erfolg haben. Nur in Hamburg waren sie bei jedem Spiel, bei dem ich war, ungeschlagen (na klar, natürlich weil ich da war ). So werde ich diesen kleinen Triumpf ausgibig genießen und mich aufs nächste Jahr freuen.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Really amazing! Useful information. All the best.
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Anonym hat gesagt…

Nice colors. Keep up the good work. thnx!
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Anonym hat gesagt…
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