14 März 2006

Scrapbooking








Vielleicht hätte ich für meinen Blog lieber „Thema des Monats“ als Titel wählen sollen. Für tägliche Notizen reicht mir die Zeit einfach nicht, obwohl ich eigentlich genug Zeit im Web verbringe. Nach der Arbeit bei einer Tasse Kaffe zu surfen ist unglaublich entspannend – und es können leicht eine Stunde oder mehr dabei vergehen.

Hauptsächlich stöbere ich durch Seiten, die sich mit Scrapbooking befassen. Das ist eine besondere Art der Herstellung von Fotoalben aus den USA. Ursprünglich werden Fotos und allerlei Schnipsel/Scraps mit Hilfe verschiedener kreativer Techniken zu künstlerischen Seiten zusammengestellt. So habe ich auch angefangen. Inzwischen gestalte ich meine Fotoseiten jedoch digital. Es geht ein wenig schneller (wenn auch nicht viel) und vor allem ist es preiswerter und weniger raumintensiv. Alles, was ich brauche, ist mein Computer, ein gutes Bildbearbeitungsprogramm und meine Dateien. Datenmaterial, das sich dafür eignet, gibt es im Internet kostenlos herunter zu laden. Ich gebe aber zu, dass ich häufiger auch Geld dafür ausgebe (. Während schönes Papier und anderes Zubehör (Bänder, Knöpfe und was es sonst noch so gibt) ziemlich teuer nur einmal zu verwenden sind, kann ich meine Dateien immer wieder benutzen. Außerdem befriedigt dies meinen Sammeltick. Welches Hobby ich bisher auch hatte, ich brauche immer viel Material um aus dem Vollen schöpfen zu können. Während ich früher Regale und Schubladen füllte, muss ich heute nur gelegentlich meinen Datenspeicher vergrößern... Es ist auch viel angenehmer, mit einem Laptop in den Urlaub zu fahren, als mit Nähmaschine, Staffelei und Unmengen an Material.
Den Einstieg in dieses Hobby fand ich mit meiner ersten Digitalkamera (hatte noch ziemlich schlechte Bildqualität). Ursprünglich wollte ich auf digitale Fotoalben umsteigen und für das eine oder andere Event erstelle ich sie auch noch. Ich habe aber schnell gemerkt, dass es viel schöner ist in echten Alben zu blättern. Jetzt drucke ich meine Seiten aus und sammle sie in Ordnern. Inzwischen füllen meine Fotoalben einen ganzen Schrank. Für die Alben benutze ich nur die besten Fotos, aber da ich Dank digitaler Technik wie eine Verrückte fotografieren kann, werden es immer mehr. Mein größter Wunsch ist es, mit meinen Fotoalben soweit auf dem Laufenden zu sein, dass ich immer gleich die neuesten Bilder verarbeiten kann. Leider habe ich noch Material von 2-3 Jahren „roh“ in der Kiste. So springe ich immer hin und her.
Zur Zeit arbeite ich an einem Album über Sünjes und meine Tallinn-Reise im Juni 2002. Da habe ich noch einen normalen Fotoapparat benutzt und musste geizig mit dem Knipsen sein. Allerdings ließ ich die Filme zu diesem Zeitpunkt schon auf CDs brennen und keine Abzüge mehr machen. Trotzdem zieht sich das Projekt ewig in die Länge. Ich möchte nicht wissen, wie lange ich für andere Projekte brauchen werde. Während unserer Zürich-Urlaube habe ich schon nicht mehr hundert sondern siebenhundert Aufnahmen gemacht und ich denke mal auf der Great-Lakes-Tour fallen dann tausende an. Vielleicht sollte ich mir dann doch einen digitalen Bilderrahmen kaufen (nicht lachen, die gibt es tatsächlich!). Da laufen dann die Fotos in einer Nonstop-Diashow durch und jedesmal, wenn man hinschaut, sieht man ein anderes Stück Erinnerung. Soweit erstmal. Die Bilder vorweg sind übrigens aus dem Tallinn-Projekt.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

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Anonym hat gesagt…

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