29 Juni 2006

Lebenszeichen

Eisblumen bei minus 55°C.

Atlantic City - zum erstenmal amerikanischer Boden unter den Flügeln.

Aus dem Gewitter.

Wellen auf dem Atlantik.

Über den Wolken...

Atlantik

Abflug London.

London aus der Luft.


Ja,wir haben es geschafft! Nur eins muss ich anmerken: Es war für's Erste meine letzte Flugreise.
Wider Erwarten hatte ich nur beim Start und bei der Landung feuchtkalte Füße. Das Fliegen an sich ist ganz in Ordnung. Die meiste Zeit während des Fluges waren wir mit Essen beschäftigt.Den Rest haben wir gelesen oder geschlafen (ich habe mehr gelesen, Michael mehr geschlafen). Am wenigsten angenehm ist die Zeit zwischen den Flügen, denn da heißt es warten, warten, warten. Die Flughäfen sind alle nicht besonders toll und von den Orten, in denen sie liegen bekommt man leider nichts mit. Bis Washington DC lief alles planmäßig. Vor Washington waren schwere Gewitter um die wir größtenteils herum geflogen sind. Nur zum Schluß mussten wir durch ein kleines hindurch. Ich bin ganz stolz auf mich, denn ich habe nicht gedacht, dass wir jetzt vom Himmel fallen! Bevor wir jedoch Chicago erreichten, kam es nochmal richtig dicke: Wir waren mit Verspätung gelandet und endlich durch die Einreiseformalitäten und den Zoll (es waren übrigens alles sehr nette Beamte!) und hatten die Hoffnung, dass wir unseren Anschlussflug gerade noch erreichen, da erfuhren wir, dass der Flug wegen des schlechten Wetters ersatzlos gestrichen war. Es war auch der letzte Flug zu unserem Zielflughafen an dem Tag - was nun? Nach einigem Hin und Her fand sich noch ein Flug, der nach Chicago zum anderen Flughafen ging und wir haben tatsächlich noch Plätze bekommen. Nun mussten wir nur noch irgendwie (über fremde Handys und über Deutschland) unseren Gastgeber informieren, dass wir nicht am erwarteten Flugplatz und auch wesentlich später ankommen werden. Wie durch ein Wunder hat das Treffen dann doch geklappt und wenn ich nicht so wahnsinnig hungrig und nach 22 Stunden auch ziemlich müde gewesen wäre, hätte ich mich bestimmt nicht geärgert. Zum Glück konnten wir unser gemietetes Auto (natürlich gegen Aufpreis) auch am O Hare-Flughafen mitnehmen und einzig unsere Koffer haben ihr Ziel erst 24 Stunden später erreicht. Soweit ist die Reise also einigermaßen gut verlaufen! Morgen gibt es sicher mehr von mir zu lesen, denn nun ist erstmal Familienabend angesagt!
Ganz viele Küsse an Birk!!!!!!!!!
PS: Wir haben noch keine Zigarette angefasst!

PPS: Gerade wurschtele ich mich hier durch das Dial up system, eine haarige Sache, die einen Geduld lehrt. Amerika ist wirklich sehr nett und ich finde, dass sich in den letzten 35 Jahren nicht soviel geaendert hat. Es gibt immer noch die gleichen leckeren Suessigkeiten und viele Strassen scheinen seither keinen neuen Belag gesehen zu haben. An das Autofahren mit Automatik werde ich mich wohl gewoehnen muessen. Mal schauen, wie das wird. Wenigstens ist hier kein Linksverkehr!

Kommentare:

Sünni hat gesagt…

Hallo Mama und Papa.

Ich freu mich sehr, von euch zu lesen und vor allem, dass ihr gut angekommen seid!!

Eure Anreise war ja noch spannender als erwartet... erholt euch gut davon und liebe Grüße an die Familie.

Bin gespannt auf die nächsten Berichte!

Alles Liebe, Sünni

P.s. Martin hat bestanden.

katrin hat gesagt…

na, das war ja ´ne richtig spannende angelegenheit, eure anreise. freu mich, daß ihr heil angekommen seid. da sind ja schon mal sehr schöne bülders dabei *neidisch gugg... ihr leiben ich wünsch euch noch ganz viel spaß, bin stolz auf euch wegen des rauchens ;-))
und freue mich auf weitere berichte. habe heute mit schrecken festgestellt, daß ich schon 5 tage weg seid, die zeit rast aber auch...
knuddelz katrin

k hat gesagt…

uuups, ein rechtschreibprogramm wäre glaub ich angebracht.... ich habe KEINE alkoholischen getränke angefasst *schwör...:-))))