24 Dezember 2007

Click to play Merry+Christmas
Create your own free ecard - Powered by Smilebox
Make a free ecard - it's easy!

21 Dezember 2007

Es weihnachtet sehr!

Allen ein schönes, besinnliches Weihnachtsfest und ein glückliches Neues Jahr wünschen die Harburger. Leider habe ich es mal wieder nicht geschafft, die Weihnachtspost rechtzeitig auf den Weg zu bringen, aber in Gedanken habe ich an viele gedacht und hoffe, dass jeder dies auch gespürt hat
.
Die Weihnachtszeit ist wie jedes Jahr viel zu kurz um alle Erwartungen zu erfüllen. Trotzdem haben sich ein paar Wünsche erfüllt, die sonst immer hinten runtergefallen sind. Das Wichtigste davon war Jonas Geburtstagsfeier am 16., wo endlich einmal so gut wie alle Zeit hatten und bei uns waren. Der größte Teil der Familie, Freunde und seine Kollegen. Wir haben den ganzen Tag gefeiert und es war richtig schön - auch über die Generationen hinweg. Jonas hat sich riesig gefreut und uns allen hat der Tag gut getan. Ja, und dann waren Michael und ich endlich zusammen auf dem Weihnachtsmarkt in Hamburg. Das hatten wir schon Jahre lang vor, aber immer gab es soviel anderes zu tun. Wir haben uns nach Levins Theaterpremiere (8. 12.) getroffen und einen zauberhaften Abend am Jungfernstieg verbracht. Eine gute Gelegenheit, das Geld zu verprassen, das ich mir Anfang Dezember mit einem Fotojob verdient hatte :)

Unsere Nikolausfeier hat auch dieses Jahr wieder stattgefunden. Leider war das Wetter nicht ganz so toll, aber mit einem Dach über dem Kopf ließ es sich trotzdem draußen aushalten. Sogar das Feuer brannte im Regen und ausreichend Punsch hielt uns alle warm. Weniger schön war dann am nächsten Morgen das Aufräumen: Es hat so geschüttet, wie schon lange nicht mehr. Im Hof stand alles komplett unter Wasser. Zum Glück hatte ich mir frei genommen. Nach der Arbeit hätte ich keine Lust mehr gehabt, alles wegzuräumen. Am nächsten Tag hatte dann Levin mit seinem Theaterstück Premiere. Die Gruppe hat ein wirklich interessantes Hamburger Stück entwickelt, ein Kriminalfall mit Bezug zur Geschichte und vielen aktuellen Themen. Die Leistung der Truppe war toll und Levin hat wirklich beeindruckend gespielt.

Zu Weihnachten hin hat Birk sich entschieden, sich von ein wenig LEGO zu trennen. Eine Kollegin von mir hat ihm etwas von Star Wars abgekauft. Natürlich mussten die Teile erst aus 4 Unterbettkommoden voll LEGO heraus gesucht werden. Das war ziemlich mühsam und er hat sich sehr damit gequält. Aber wir hatten auch schöne Stunden beim Sortieren, wo wir mit der halben Familie in den Steinen gewühlt und unseren Spaß hatten.

Gesundheitlich hat es uns diese Weihnachtszeit gebeutelt. Bis auf Michael waren wir alle krank. Birk fing an, dann kamen Jonas und Sünje und zuletzt ich. Leider ist der Virus wiederkehrend, d. h. jedes Mal, wenn wir denken, es wird jetzt besser, liegen wir wieder flach. Bei mir geht es jetzt schon in die 4. Woche. Nun hoffe ich, dass mir die 2 Wochen Urlaub über Weihnachten und Neujahr ein wenig Entspannung und Erholung bringen. Bis auf Jonas haben wir alle frei oder Ferien.






























24 November 2007

Birken

Nein, dass ist jetzt kein Schreibfehler, ich möchte nicht von Birk reden, sondern tatsächlich von Birken. Nämlich von den beiden, die in Nachbars Hof stehen und uns schon seit 12 Jahren ärgern. Birken sind an sich schöne Bäume - wenn sie im Wald stehen! Wir haben selbst eine Birke gepflanzt als die Kinder getauft wurden, dort wo sie niemanden stört. Ich liebe es, im Frühjahr durch lichte Birkenwälder zu laufen, doch was ich wirklich hasse, ist im Herbst das ganze Laub von Nachbars Birken auffegen zu müssen. Dieses Jahr war es besonders schlimm, denn wegen des ständigen schlechten Wetters war das Laub nass und schwer. Ihr ahnt gar nicht, wie mir heute der Rücken weh tut. Aber was soll’s: Die Nikolausparty übernächste Woche möchte ich in einem sauberen Hof feiern und heute bot sich das sonnige Wetter gradezu für “Gartenarbeit” an. Jetzt ist der Hof also winterfest und die Weihnachtsbäume können Montag geliefert werden. Der Nachbar hat angekündigt, dass er die Birken fällen lässt. Ich hoffe, er wartet nicht bis zur Blüte damit (oder gar erst zum nächsten Herbst!), damit Birk im Frühjahr nicht wieder so unter seiner Allergie leidet. Es ist ja nicht nur, dass Birken das ganze Jahr Dreck machen (erst Pollen, dann Samen, dann Blätter), sie sind auch Frühblüher und damit hoch allergen. Seit wir hier wohnen quält Birk sich mit seiner Allergie und hat letztendlich dadurch sein Asthma bekommen. Richtig gemein. Obwohl wir feststellen, dass das Asthma mit zunehmendem Alter weniger wird. Hoffen wir also, dass es mit der Pubertät ganz verschwindet!

25. November 2007
Ja, und nun ist bereits Sonntagmorgen. Ich bin gestern einfach nicht mehr zum Posten gekommen. Musste noch meine Kürbis-Suppe kochen und habe es mir dann mit Michael bei einem Krimi gemütlich gemacht. Birk ist in Nordfriesland und besucht Oke im Krankenhaus. Den Armen hat es bei einem Sportunfall in der Schule bös erwischt: Ein Lendenwirbel ist angebrochen und nun muss der Junge stramm liegen. Sicher wird es noch eine Weile dauern, bis er wieder aus dem Krankenhaus darf, geschweige denn toben und Sport treiben.

Ich bin nur froh, dass ich den Hof gestern fertig bekommen habe. Heute ist es zwar wieder sonnig, aber die Nacht über hat es heftigst geregnet und gehagelt. So kann ich mich heute den ganzen Tag meinen Fotoprojekten widmen. Das wird auch Zeit, denn Weihnachten nähert sich mit großen Schritten. Natürlich hat sich pünktlich auch mein Drucker wieder verabschiedet. Diesmal endgültig, jedenfalls bekomme ich Fotos nur noch mit Streifen ausgedruckt und so etwas möchte ich nicht verschenken. Also ist mein Weihnachtsgeschenk schon da: Ein Multifunktionsdrucker. Multifunktion deshalb, weil der Scanner auch nicht mehr wirklich heile war (machte immer einen weißen Strich im Bild). Nur dass ich kaum gescannt habe, weil die Qualität nicht berauschend war und es ewig dauerte, bis ein Bild mit einer akzeptablen dpi-Zahl gescannt war. Projekte, wie das Scannen alter Fotos, habe ich immer wieder verschoben. Es eilt ja auch nicht. Doch nun wird sich das ändern. Es ist unglaublich, wie sich die Technik in den paar Jahren verbessert hat. Das neue Teil jedenfalls scannt mit einer irren Geschwindigkeit und mit Superqualität.

Weihnachten kommt mal wieder viel zu schnell. Irgendwie ist mir noch nicht danach, doch ich werde mich da wohl an den Kalender anpassen müssen. Wenigstens bin ich halbwegs auf die Weihnachtszeit vorbereitet, da ich, seit ich aus USA zurück bin, meine Abläufe wieder besser organisiere. Ich halte mich wieder an das “Flylady-Prinzip”, das vor gibt sich Routinen zu entwickeln, die es erleichtern, alles das zu schaffen, was im Alltag so von einem verlangt wird. Klingt vielleicht ein wenig blöde, ist aber unglaublich effektiv. Schließlich sind wir von Kind auf an gewöhnt, unser Leben in relativ festen Abläufen (in der Kindheit nennt man das Rituale) zu gestalten. Abläufe, die wir verinnerlicht/automatisiert haben - man denke da ans Schreiben oder Autofahren - belasten uns nicht mehr und geben dem Kopf mehr Freiheit um mit den unvorhergesehenen Anforderungen zurecht zu kommen. Neben den Routinen gibt es bei “Flylady” auch noch Listen und Pläne, die einem ebenfalls einiges erleichtern. Wenn ich dieses Jahr die Nikolausparty schriftlich plane, brauche ich nächstes Jahr nur die Aufzeichnungen vorkramen und kann das aufwendige Planen vergessen. So arbeite ich ja auch in der Werkstatt: Hafenfest einmal gründlich geplant und jedes Jahr ist das erneute Ausrichten einfacher und schneller (schließlich gibt es ja KVP - den kontinuierlichen Verbesserungsprozess). Nun aber genug davon, vielleicht finde ich ja noch ein paar Bilder, die meinen Text ergänzen :)























18.11.1995 - Tauftag von Sünje, Jonas und Birk: Die Birke wird gepflanzt.




























Die Birke heute an der Aventofter Kirche




























Martina mit 3 Jahren. Dieses Foto ist übrigens mit dem neuen Scanner gescannt, das Obere mit dem alten...

09 November 2007

Keine Lust auf....


Da schwärme ich immer von der Möglichkeit mit der Digitalkamera unendlich viele Bilder schießen zu können, ohne dass es etwas kostet (außer Speicherplatz natürlich). Echt ein großer Vorteil, aber leider gibt es auch einen großen Nachteil: Wenn man nämlich tatsächlich unendlich viele Bilder gemacht hat, insbesondere von einem Ereignis bzw. einer Reise. Nun quäle ich mich inzwischen durch etliche Fotos von verschiedenen wirklich besonderen Reisen und kann einfach nicht entscheiden, welche ich für die Fotoalben verwenden will. Es sind so viele gute Fotos darunter und jedes weckt eine ganz besondere Erinnerung, dass ich sie am liebsten alle drucken würde....Aber das ist wohl nicht bezahlbar (und ganz abgesehen davon bräuchte ich wohl ein Album von der Breite eines Regals :)
Also: Keine Lust auf Entscheidungen bezüglich der Bilder! Na ja, und auch grade keine Lust auf Kochen, Wäsche oder sonst etwas. Darum kurz das Neueste aus unserem Hause. Viel ist ja nicht passiert. Ich arbeite mich langsam wieder ein, sowohl hier als auch im Betrieb. Manchmal habe ich das Gefühl, noch nicht ganz angekommen zu sein. Inzwischen ist es kalt draußen, aber unsere Pflanzen stehen immer noch auf dem Hof. Bei dem vielen Regen schaffen wir es einfach nicht, sie halbwegs trocken nach oben zu bekommen. Ich hoffe nur, dass sie den ersten Frost überleben. Eine gute Nachricht gibt es zum Hof: Nachbars Birken werden gefällt. Endlich keine Allergene mehr im Frühjahr und im Herbst keinen Dreck. Dieses Jahr ist das letzte Mal Laubfegen angesagt! Ansonsten (wer sich noch daran erinnert) sind unsere im April so schön gemalten Mauern wieder grün von Moos. Schade. Vielleicht sollten wir nächstes Mal einfach einen Tarnanstrich wählen?
Vor 2 Wochen haben wir den Geburtstag von Gisa in Harpstedt gefeiert. Es war ein schöner Tag mit netten Gesprächen in gemütlicher Runde. Besonders war das Kaffeetrinken in einem Café in einer Musterhaus-Ausstellung. Dort habe ich mich köstlich über ein Buch mit Rechtschreibfehlern amüsiert: Happy Aua - Ein Bilderbuch aus dem Irrgarten der deutschen Sprache. Kann ich jedem nur empfehlen, der etwas zum Lachen braucht. Natürlich haben wir dann auch ein paar Musterhäuser besichtigt. Ganz besonders gefallen hat mir das Modell “Die Villa”. Da hätte ich sofort einziehen können, einfach nur, weil das Schlafzimmer so toll war - mit Ankleide und dazugehörigem GROßEN Badezimmer. Ich glaube am meisten vermisse ich in unserer Wohnung einen Kleiderschrank, bzw. eine Wand, wo man einen stellen könnte. Genug für heute. Bilder gibt es leider nicht, denn seit USA habe ich meine Kamera nicht mehr in der Hand gehabt.

21 Oktober 2007

Back Home Again


Nun sind wir wieder zuhause! Die letzten Tage unserer Reise waren schön, selbst das Wetter hat nochmal mitgespielt und wir hatten außer Regen auch sonnige Momente. Auch Wisconsin hat ein schönes Herbstkleid zu bieten! Wir haben Downtown Milwaukee gesehen und einen Abstecher in das wunderschöne Museum of Art gemacht, das wirklich eine erstaunliche Architektur hat. Milwaukee hat eine kleine aber feine Innenstadt (verglichen mit Chicago oder Boston) und die Lage am Michigansee ist bilderbuchhaft. Herum gelaufen sind wir nicht viel, sondern haben es wie die Amerikaner gehalten: Fahren, an schönen Aussichten halten, Bilder machen und weiterfahren :)
Auch der Lake Geneva mit der gleichnamigen kleinen Stadt war sehr pittoresk. Mir hat besonders das Lokal gefallen, in dem wir einen original Chicago Hotdog aßen. Es war noch wie in den 50er/60er Jahren. Ein besonderes Erlebnis war auch der Besuch des Holy Hill, wo auf einem Hügel (oder kleinem Berg?) eine riesige Kirche steht, die als Wallfahrtsort genutzt wird. Ursprünglich wurde sie von Deutschen gegründet und nun ist sie Sitz eines Carmeliter Ordens. In der Kirche waren die überflüssig gewordenen Krücken sämtlicher Wunderheilungen zu sehen und außerdem herrlich bunte Kirchenfenster. Mit Onkel Dieter bin ich dann die 179 Stufen auf den Turm geklettert um die atemberaubende Aussicht zu genießen. Schade, dass man das nicht wirklich auf dem Foto festhalten kann. Aber der Muskelkater hat sich gelohnt!
Unser Rückflug verlief ohne größere Komplikationen (Gott sei Dank), nur das Warten auf den Flughäfen war öde. An Schlaf war die ganze Zeit nicht zu denken, doch die Filme waren gut und wir sind heil zuhause angekommen. Nun kämpfen wir noch mit dem Jetlag, hoffen aber morgen wieder fit bei der Arbeit zu sein.