23 Juli 2007

Auf den Spuren von Illuminati

Gestern waren wir im Vatikanstaat unterwegs und haben uns auf die Spuren von Robert Langdon aus Dan Browns “Illuminati” begeben. Wir sind diesmal mit dem Auto nach Rom gefahren und haben tatsächlich unseren Weg gefunden - ohne dass ich vor Panik gestorben bin. Die Italiener fahren schon genau so, wie man es ihnen nachsagt....

Gestartet sind wir im Castel San Angelo. Es war schon sehr beeindruckend. Leider durfte man im Inneren - wie übrigens überall in den Museen - nicht fotografieren. Schade, denn es gab schon schöne Dinge zu sehen. Anscheinend hatte jeder Papst dort seine eigene Loge oder Loggia. Bekannterweise war San Angelo ja eine Zuflucht, wenn der Vatikan belagert wurde. Von der Terrasse, auf der Robert Langdon kämpfte, hatte man einen fantastischen Blick über ganz Rom. Ich habe jede Menge Fotos geschossen, aus denen ich sicher ein oder zwei schöne Panoramen machen kann.
Danach war der Petersdom dran. Vom Castel sah das Ganze gar nicht so groß aus, wie ich mir das vorgestellt hatte. Als wir dann aber da waren, war es doch beeindruckend, wie groß der Platz war und vor allem, wie riesig die Kirche. Um hinein zu gelangen mussten wir uns erstmal einem Sicherheitscheck unterziehen (wie auch schon im Collosseum). Dann wurden wir nochmal auf anständige Bekleidung begutachtet. Zuerst hatten wir Sorge, gar nicht hinein gelassen zu werden, da Michi Bermudas anhatte (kniefrei) und ich eine ärmellose Bluse. Die Jungs hatten sich schon am Morgen entsprechend der päpstlichen Kleiderordnung gekleidet. Sie hatten ihren Dan Brown eben sorgfältig gelesen. Wir sind dann aber doch eingelassen worden. Als erstes wollten wir in die Kuppel. Da war gerade die Schlange nicht so lang. Als wir aber feststellten, dass man auch mit Lift noch 351 Stufen steigen musste (ohne 551 für 4 anstelle von 7 €) haben wir in Anbetracht der Hitze darauf verzichtet. Wir haben uns dann die Gräber der Päpste angesehen und können alle beruhigen: Es ist noch genug Platz für viele Päpste in den Gewölben vorhanden. Birk und Oke haben nur bedauert, dass sie nicht zu Petrus' Gebeinen vordringen durften.
Die Kirche selbst ist überwältigend groß. Und das Ganze muss nicht nur eine Heiden(Entschuldigung)arbeit gekostet haben, sondern auch Unsummen an Geld. Die Werte, die allein an Material wie Gold und Marmor drinstecken, sind einfach unvorstellbar. Da mag ich als Christ gar nicht darüber nachdenken, wo das alles herkam.
Draußen auf dem Platz haben die Jungs dann noch einen der Wegweiser zur “Kirche der Erleuchteten” gefunden, das Symbol für den Wind. Und natürlich haben wir die Schweizer Garde in ihren wirklich komischen Uniformen gesehen.

Als wir wieder in Santa Marinella waren, waren wir alle komplett fertig - wie man schön an dem Foto von Birk und Oke sehen kann: So ist es, wenn man stundenlang durch Rom tigert (oder in diesem Fall durch den Vatikan).
















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