21 Oktober 2007

Back Home Again


Nun sind wir wieder zuhause! Die letzten Tage unserer Reise waren schön, selbst das Wetter hat nochmal mitgespielt und wir hatten außer Regen auch sonnige Momente. Auch Wisconsin hat ein schönes Herbstkleid zu bieten! Wir haben Downtown Milwaukee gesehen und einen Abstecher in das wunderschöne Museum of Art gemacht, das wirklich eine erstaunliche Architektur hat. Milwaukee hat eine kleine aber feine Innenstadt (verglichen mit Chicago oder Boston) und die Lage am Michigansee ist bilderbuchhaft. Herum gelaufen sind wir nicht viel, sondern haben es wie die Amerikaner gehalten: Fahren, an schönen Aussichten halten, Bilder machen und weiterfahren :)
Auch der Lake Geneva mit der gleichnamigen kleinen Stadt war sehr pittoresk. Mir hat besonders das Lokal gefallen, in dem wir einen original Chicago Hotdog aßen. Es war noch wie in den 50er/60er Jahren. Ein besonderes Erlebnis war auch der Besuch des Holy Hill, wo auf einem Hügel (oder kleinem Berg?) eine riesige Kirche steht, die als Wallfahrtsort genutzt wird. Ursprünglich wurde sie von Deutschen gegründet und nun ist sie Sitz eines Carmeliter Ordens. In der Kirche waren die überflüssig gewordenen Krücken sämtlicher Wunderheilungen zu sehen und außerdem herrlich bunte Kirchenfenster. Mit Onkel Dieter bin ich dann die 179 Stufen auf den Turm geklettert um die atemberaubende Aussicht zu genießen. Schade, dass man das nicht wirklich auf dem Foto festhalten kann. Aber der Muskelkater hat sich gelohnt!
Unser Rückflug verlief ohne größere Komplikationen (Gott sei Dank), nur das Warten auf den Flughäfen war öde. An Schlaf war die ganze Zeit nicht zu denken, doch die Filme waren gut und wir sind heil zuhause angekommen. Nun kämpfen wir noch mit dem Jetlag, hoffen aber morgen wieder fit bei der Arbeit zu sein.
























16 Oktober 2007

Wieder im Schoß der Familie

Der Flug nach Chicago verlief zum Glück ohne Probleme. Wir sind sicher und pünktlich gelandet. Tante Joanne, Onkel Dieter und Onkel Gerhard haben uns am Flughafen erwartet. Es war toll, sie gesund wieder zu sehen! Die Zeit hier vergeht wie im Flug und bis auf dass ich nicht mit dem Laptop ins Internet komme, läuft alles prima. So wird dies wohl vorläufig oder wahrscheinlich oder wie auch immer die letzte Nachricht von uns aus Amerika sein.
Gestern haben wir Christian und Diana in ihrem neuen Haus besucht. Es ist wirklich ein Traum und wir sind richtig ein wenig neidisch gewesen. Gemeinsam waren wir nochmal auf einer Applefarm. Leider hat es geregnet und wir konnten nicht viel draußen sein. Dafür haben wir eine kleine Rundfahrt durch den Ort gemacht und die neuen Arbeitsplätze von Christian und Diana angesehen. Die Jobs sind richtig interessant und etwas Vergleichbares gibt es in Deutschland nicht wirklich. Eddie, der Hund der beiden ist so ein lieber Kerl, wir hätten ihn glatt mit nachhause bringen könne, aber natürlich wollten die beiden ihn nicht gehen lassen. Der Rasenmähertrecker war ebenfalls ein toller Anblick.
Heute waren wir nochmal einkaufen bis der Arzt kommt. Aber jetzt habe ich wenigstens fast alles, was ich besorgen wollte. Nur ein paar Dinge kann ich wohl nicht bekommen. Mal sehen, es ist halt wie es ist.
Tanja und ich haben inzwischen beide ein wenig (oder auch mehr) Sehnsucht nach zuhause und freuen uns schon sehr darauf alle wieder zu sehen!
Bis dahin also....







13 Oktober 2007

Logan Airport

Nun sitzen wir seit Stunden im Flughafen und warten darauf, dass es weiter geht. Nur für den Fall der Fälle sind wir sehr rechtzeitig in Maine aufgebrochen, damit wir nicht in Hektik geraten. Bei schönstem Wetter haben wir auf dem Rückweg noch York gesehen, eine Stadt, die wirklich romantisch ist, und haben am Leuchtturm einen Stop eingelegt. Ganz aufregend war die Seehundherde, die wir unterwegs ausgemacht haben. Leider konnten wir sie nicht von ganz Nahem sehen, aber es war trotzdem ein tolles Erlebnis. Durch Boston und zum Flughafen sind wir hervorragend durchgekommen. Auch der Check-in war kein Problem. Ein wenig spannend war aber der Sicherheitscheck, denn ich hatte total vergessen, dass sich im Laufe der Reise so einige kleine “Flüssigkeiten” in meiner Handtasche angesammelt hatten. Zudem war das Sicherheitspersonal auch nur schwer zu verstehen. Naja, alle Seiten haben es mit Humor genommen. Trotzdem ist das Reisen mit dem Flugzeug unangenehm, weil man ständig das Gefühl hat, auf der Hut sein zu müssen, dabei sind wir doch nur völlig brave Frauen. Aber bald können wir ins Flugzeug steigen und die letzte Etappe unserer Reise beginnt.








Happy Birthday Dear Jan-Philip, Happy Birthday to You!

Erholung pur

Endlich einmal richtig ausgeschlafen, gemütlich gefrühstückt, im Internet gesurft und gelesen - wie erholsam!
Leider war das Wetter nicht so traumhaft wie erhofft, aber wir haben es geschafft, zwischen zwei Gewitterfronten 3 Stunden bei Wind und Sonne am Atlantikstrand spazieren zu gehen. Später sind wir noch mal mit dem Auto durch Ogunquit (so heißt der Ort, in dem wir übernachten) gefahren, leider ohne Fotoapparat, weil wir eigentlich nur einkaufen wollten. Dieser Ort ist wirklich bilderbuchmäßig schön, wenn auch mit ein bischen zu viel Zuckerguss. Vielleicht schaffen wir morgen auf dem Rückweg noch ein paar Fotos (nur vorbeugend gegen eventuellen Alzheimer).
Heute haben wir selbst gekocht: Nudeln mit Tomatensoße, unser Lieblingsessen. Endlich einmal keine Fastfood. Den Rest des Tages verbringen wir nun im Whirlpool und mit einem guten Hamburger Tatort :)