01 Oktober 2007

Oops, I did it again!

Und das, wo ich noch letztes Jahr gesagt habe, ich fliege nie wieder so eine lange Strecke. Ja, ich bin mit Tanja nach Boston geflogen, via Paris mit Air France. Nachdem nun für mich United Airlines nicht mehr in Frage kommt, für Tanja British Airways, können wir nun gemeinsam auch Air France nicht für Überseeflüge empfehlen. Von Hamburg nach Paris hat eigentlich alles gut geklappt, aber in Paris wurde es extrem eng den Anschlussflug zu erreichen. Nach ein wenig hin und her und Gehetze ist es uns aber, wie auch verschiedenen anderen Leuten, gelungen, auf die Minute pünktlich im Flugzeug zu sitzen. Nur: Das Flugzeug startete noch nicht. Erst weiß der Himmel, was für Gründe, dann Stau auf der Startbahn und endlich, mit fast einer Stunde Verspätung, ging es los. Über Frankreich schien die Sonne, es war warm und bestes Flugwetter. Da haben wir doch glatt gedacht, der Pilot möchte uns seine schöne Heimat zeigen, als er begann, über Le Havre und dem Ärmelkanal Schleifen zu fliegen. Doch weit gefehlt: Wir hatten einen Maschinenschaden und haben auf die Genehmigung zum Umdrehen gewartet. Nach der 4. Runde war es dann soweit: Zurück nach Paris! Dort mussten wir im Flugzeug nochmal 2 Stunden warten, bis wir endlich in die heile Maschine steigen durften, ohne Essen, ohne Trinken und für die Süchtigen ohne Schokolade und Zigaretten. Ehrlich, wir waren bald verdurstet und verhungert als es dann endlich weiterging. Letztendlich sind wir dann ohne größere Pannen über den großen Teich gekommen, waren um 21 Uhr Ortszeit durch den Zoll (mit gut 5 Std. Verspätung)und sind jetzt um 23 Uhr Ortszeit (5 Uhr morgens Hamburger Zeit) glücklich und hundemüde im Bett.
So hat unsere Reise also insgesamt beinahe 23 Stunden gedauert, aber sie hatte ein Gutes: Je öfter man in die Luft geht, desto weniger wird die Flugangst und nach der xten Kurve am Himmel gewöhnt sich auch ein empfindlicher Magen an die Kapriolen!




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