25 Oktober 2008

Wieder Zuhause

Leider, leider, leider ist der Urlaub nun vorbei. Ich wäre gerne noch eine Woche länger geblieben, hatte ich mich doch grade an die Freiheit gewöhnt. Freiheit ist schon der passende Ausdruck, in vielerlei Hinsicht: Freiheit von Pflichten und Anforderungen, Freiheit von Zeitdruck und Fremdbestimmung. Die Erholungsphase hat grade angefangen, da ist sie auch schon wieder vorbei.

Too sad, our vacation is over now. I could have stayed a week longer, just getting used to freedom: freedom to do what I want when I want to do it. I was just starting to recover and now I’m back home and ready to work again.

In unserem Urlaubsdomizil waren wir aber auch frei von allem Ballast, der sich im Laufe der Zeit in Wohnung und Keller ansammelt. Das hat mir richtig gut gefallen. Einfach nur das Nötige behalten und den ganzen Rest entsorgen, sei es verschenken, verkaufen oder wegwerfen. Ich bin ja schon seit Jahren dabei, mich von Unnötigem und Überzähligem zu trennen, aber letztendlich führt das nicht zu weniger Kram, sondern nur dazu, dass es nicht immer mehr wird. Jedenfalls fühle ich mich nun wieder motiviert, täglich 15 Min lang zu entrümpeln. Das macht sicher in mancher Hinsicht leichter.

In our vacation home we were also free from clutter collected over years. I really liked to be surrounded by just the things we needed and I’m really motivated to declutter 15 minutes a day again. I have already done that before, but not with the result of having less things, only not having more than before.

Ja, und heute heißt es erstmal Koffer auspacken, Wäsche waschen, das Chaos beseitigen, das unweigerlich entsteht, wenn man mit Sack und Pack aus den Ferien kommt. Einkaufen, einen Frisörtermin verabreden und vor allem zum Optiker zu gehen, da meine Brille zerbrochen ist und ich doch langsam feststelle, dass es ohne nicht wirklich geht.

Today I have to unpack suitcases, do the laundry and the grocery shopping and last but not least get me new glasses because my old ones finally broke. I’m really missing to see clear.

Schnell noch die Fotos von unserem letzten Urlaubstag. Wir waren in der Tirpitzstellung, einer Stellung der Wehrmacht im 2. Weltkrieg, die allerdings nie fertig gestellt wurde. Es gab dort unter anderem einen Film über die Zeit dort und ich fand es schon Gänsehaut erzeugend, die Originalaufnahmen aus der Zeit zu sehen.

A few pictures from our last vacation day. We visited the “Tirpitzstellung”, where we saw a movie with original pictures of 2nd world war. It really caused me goose pimples to be there.

Anschließend sind wir noch nach Skallingen gefahren, dem letzten Zipfel des Blaavand Huk, bestehend aus Marschland und Dünen. Ich bin froh, dass wir das noch gemacht haben, denn vom Erleben her, war dies der beeindruckendste Teil der Nordsee. Ganz besonders die Kraft des Windes, sichtbar durch den Sand, den er über die Dünen gefegt hat, war unglaublich und ein Phänomen. Auf die Dünen hinauf und oben konnte man sich im Wind kaum halten, doch auf beiden Seiten der Dünen unten war es beinahe windstill. Wirklich schade, dass man diese Eindrücke nicht im Bild festhalten kann.

Then we drove to Skallingen, the furthest part of Blaavand Huk consisting of fertile marshland and dunes. I was glad having done that because it was so impressive to feel the power of the wind on the dunes. Too bad I can’t capture this in the pictures.













1 Kommentar:

Its ME hat gesagt…

I enjoy my armchair travveling thru your blog here. Thank you and wish you and family healthy and peaceful journey together, from Its Me,
http://theinnozablog.blogspot.com
(smile)