09 März 2010

Winter

Urlaub und wider erwarten kein Programm - also endlich mal wieder Zeit zum Schreiben.

Wir sind immer noch bestürzt über die vielen Erdbeben der letzten Wochen und ganz besonders über das große Beben in Chile, das uns durch unsere Gasttochter wesentlich mehr betrifft als sonst. Es war ein riesiger Schreck in der Morgenstunde, als wir die Nachrichten hörten. Doch zum Glück haben wir recht bald erfahren, dass Marias Familie wohl auf ist. Trotzdem ist es noch immer ein komisches Gefühl, zum Alltagsgeschäft zurück gekehrt zu sein, bei den Gedanken an all das Leid und Unglück dort. Maria fällt dies sicherlich noch viel schwerer als uns, in dem Wissen, dass in ihrer Heimat nichts mehr so sein wird wie vorher, wenn sie im Sommer zurück kehrt.


We are still shocked by all the earthquakes that happened the last weeks, especially by the big one in Chile. This is because of having our guest daughter from Chile. Thank God she heard quite soon after the bad news that her family was all well. Still it feels weird to continue daily life thinking of the Chilean people suffering.

Dieser Winter hat es in sich: So viel und so lange Schnee wie seit Ewigkeiten nicht mehr. Aber ich freue mich immer wieder, wenn es so richtig schneit. Das ist besser als der ewige Hamburger Regen. Trotzdem haben Maria und ich heute den Frühling ins Haus geholt. In allen Fenstern leuchten Narzissen, Hyazinthen und andere Frühlingsboten. Ein wenig ist das auch Ausgleich für das entgangene Urlaubsprogramm. Eigentlich wollten wir nach Wien reisen, doch wegen eines Infektes haben wir das abblasen müssen. Nun erholen wir uns zuhause und machen das Beste draus.


This winter is longer and colder as ever. But I like all the snow a lot more than the usual Hamburg rain. Maria and I brought spring into our home though. We got lots of spring flowers now shining from our windowsills. It helps coping with us staying home during spring break which we planned visiting Vienna. We had to stay home because of a flu. We‘ll make the best of it.



In den letzten Wochen hatten uns die Viren so richtig im Griff. Reihum mussten wir das Bett hüten und inzwischen beherrschen wir alle das korrekte Niesen und Husten in Perfektion (in den Ellbogen, nicht in die Hand). Zwischendrin hatten wir aber auch die Gelegenheit, den Winter richtig zu genießen. Ende Januar waren wir wieder in Kühlungsborn, diesmal in der Villa Vattenfall. Es hat uns sehr gefallen. Alles war tief eingeschneit und ich muss gestehen, dass schon die Anreise ein Abenteuer für sich war: Es herrschte Schneesturm und ich fuhr mit den Mädchen allein im Auto, da Michael und Birk schon einen Tag vorher mit der Bahn gefahren waren. Jedenfalls hatten wir uns mit extra Decken und viel heißem Tee ausgerüstet - nur für den Fall, dass wir irgendwo stecken blieben. Aber wir sind erstaunlich gut durch gekommen. Winter an der See ist noch schöner, als Winter in der Stadt.








In january we went to Kühlungsborn at the Baltic Sea. It was a real adventure: I drove with the girls through a blizzard (Michael and Birk went by train a day before) - well prepared with extra blankets and lot‘s of hot tea. But we got through without any problems. It was so beautiful there.


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